Kleines Lexikon mit Informationen zum Produkt: Kunststoffverpackungen
Schrumpfhaube Als Schrumpfhaube wird eine Folienhaube bezeichnet, die über eine bepackte Palette gezogen wird. Mittels Wärme zieht sich die Folie zusammen und sichert hierdurch das Packgut auf der Palette. Die erforderliche Wärme wird mittels einer Schrumpfpistole erzeugt, diese gibt es in der Ausführung elektrisch beheizt, oder Gas. Wenn dauernd größere Mengen Waren auf Paletten mittels Schrumpfhauben gesichert werden sollen, rechnet sich der Einsatz eines Schrumpftunnels. Viele Hersteller bieten diese Art der Kunststoffverpackungen an. Kunststoff Als Kunststoff wird ein Festkörper bezeichnet, dessen Grundbestandteil synthetisch oder halbsynthetisch erzeugte Polymere mit organischen Gruppen sind. Ein Werkstück aus Kunststoff besteht aus Millionen sehr langer, ineinander verschlungener Polymeren, die aus sich stets wiederholenden Grundeinheiten zusammengesetzt sind. So besteht z.B. der Kunststoff Polypropylen aus sich vielfach wiederholenden Propyleneinheiten Ein herausragendes Merkmal von Kunststoffen ist, dass sich ihre technischen Eigenschaften, wie Formbarkeit, Härte, Elastizität, Bruchfestigkeit, Temperatur-, Wärmeformbeständigkeit und chemische Beständigkeit, durch die Auswahl von Ausgangsmaterial, Herstellungsverfahren und Beimischung von Additiven in weiten Grenzen variieren lassen. Kunststoffe werden zu Formteilen, PE-Platten, Halbzeugen, Fasern, PE-Platten oder Folien weiterverarbeitet. Sie dienen als Kunststoffverpackungen, Textilfasern, Wärmeisolierung, Rohre, Bodenbeläge u.v.m. Blisterverpackung Unter einer Blisterverpackung versteht man Kunststoffverpackungen, die es dem Kunden bzw. Käufer erlauben, den verpackten Gegenstand zu sehen. Das Produkt wird dabei vor einer Papprückwand präsentiert und mit einem Kunststofffolienformteil fixiert; bei manchen Sichtverpackungen besteht auch die Rückwand aus Kunststofffolie, bei Medikamenten aus einer Aluminiumfolie. Man unterscheidet nach der Machart Schweißverpackungen, Klemmverpackungen und Heftverpackungen. Bei Schweißverpackungen werden Folienvorderseite und Folienrückwand durch Hitze miteinander verbunden, was gleichzeitig ein Warensiegel darstellt. Bei Klemmverpackungen wird das Folienvorderteil ringsum um eine Papprückwand unter Hitzeeinwirkung herumgebogen. Bei der Heftverpackung werden Folienvorderteil und Papprückwand durch Heftklammern miteinander verbunden. Diese Art der Kunststoffverpackungen werden von einigen Lieferanten angeboten. Luftpolsterfolie Luftpolsterfolie ist eine elastische, meistens durchsichtige und mindestens zweilagige Kunststofffolie, die zum Verpacken leicht zerbrechlicher Gegenstände (Polsterung), zur Isolierung oder zur Hohlraumfüllung benutzt wird. Luftpolsterfolie wird vom Hersteller von Kunststoffverpackungen entweder als Rollenware oder als Folienzuschnitte (auf vorgegebene Maße zugeschnitten) angeboten. Verpackung Die Verpackung ist die gezielt angebrachte, lösbare Umhüllung eines Produktes. Der zu verpackende Gegenstand wird Packgut genannt, das fertig verpackte Produkt ist das Packstück. Bestimmte Produkte wie Schüttgüter, Flüssigkeiten oder Gase werden in Behältern verpackt (z. B. Tuben, Eimer, Kisten oder Dosen). Diese Produkte werden durch die Verpackung zu Stückgütern. Verpackung kann verschiedene Formen haben, auch dient die Verpackung verschiedenen Zwecken, beispielsweise als Schutz, zum Transport usw. Es gibt unzählige Arten der Verpackungen wie Kunststoffverpackungen, Geschenkverpackungen usw. die bei verschiedenen Lieferanten erhältlich sind.
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